Impfungen und Reisemedizin für die Dominikanische Republik

Für die Dominikanische Republik nennt healthytravel.ch Hepatitis A, Tollwut und die Basisimpfungen für alle Reisenden. Punta Cana und die übrigen Touristenorte liegen laut Länderseite im Gebiet mit geringem Malariarisiko, in drei Provinzen im Westen ist das Risiko mittel.

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Impfungen für alle Reisenden

Auf der healthytravel-Länderseite für die Dominikanische Republik stehen in der Rubrik Impfungen für alle Reisenden (Stand Oktober 2026): Hepatitis A, Tollwut sowie Diphtherie, Tetanus, Keuchhusten, Masern, Mumps, Röteln und Windpocken nach dem Schweizerischen Impfplan.

Dass die Tollwut in dieser Rubrik steht, begründet healthytravel.ch unter anderem damit, dass Impfstoffe und Immunglobuline in vielen Reiseländern oft nicht verfügbar sind. Nach jedem Biss, Kratzer oder Kontakt von Speichel mit offener Haut gilt: Wunde sofort gründlich mit Wasser und Seife reinigen und umgehend ärztliche Hilfe suchen, auch mit Impfung (Tollwut).

Eine Reise ist ein guter Anlass, den Impfausweis prüfen zu lassen (Basisimpfungen).

Weitere Impfungen je nach Reise

Je nach Route, Dauer, Unterkunft und Gesundheit kommen laut healthytravel.ch für die Dominikanische Republik weitere Impfungen in Frage:

  • Hepatitis B: healthytravel.ch empfiehlt die Impfung allen Säuglingen und Jugendlichen bis 16 Jahre und unabhängig vom Alter Personen mit erhöhtem Risiko, etwa bei Langzeitaufenthalten, medizinischen Eingriffen, Tätowierungen oder ungeschütztem Geschlechtsverkehr (Hepatitis A und B).
  • Chikungunya: eine von Mücken übertragene Viruserkrankung mit Fieber und starken Gelenkschmerzen. Laut healthytravel.ch ist die Impfung bei einem Ausbruch angezeigt und kann in Ländern mit erhöhtem Risiko erwogen werden.
  • Dengue: Das EKRM empfiehlt die Impfung nur Reisenden, bei denen eine frühere Dengue-Infektion nachgewiesen ist. Für alle anderen ist Mückenschutz am Tag der wichtigste Schutz (Dengue).
  • Typhus: wird über verunreinigte Lebensmittel und verunreinigtes Wasser übertragen. Für Reisende mit Zugang zu sicheren Lebensmitteln und Getränken ist das Risiko laut healthytravel.ch sehr gering (Typhus).
  • Grippe: empfohlen für Reisende aus Risikogruppen, zum Beispiel für Schwangere.

Gelbfieber: Empfehlung und Einreise

Die Dominikanische Republik ist kein Gelbfieber-Risikoland; eine Impfung wird aus medizinischen Gründen nicht empfohlen. Laut healthytravel.ch ist der Nachweis obligatorisch für Reisende aus den brasilianischen Bundesstaaten Espírito Santo, Minas Gerais, Rio de Janeiro und São Paulo sowie aus Venezuela oder nach einem Aufenthalt dort in den letzten 14 Tagen. Die Bescheinigung muss mindestens 10 Tage vor der Ankunft ausgestellt sein. Ausgenommen sind Kinder unter einem Jahr, Erwachsene über 60 Jahre und Schwangere (Gelbfieber-Nachweis).

Malaria in der Dominikanischen Republik

Laut healthytravel.ch (Stand Oktober 2026):

  • Mittleres Risiko: die Provinzen Azua, Elías Piña und San Juan. Empfohlen ist Mückenschutz; ob ein Notfallmedikament mitgenommen werden soll, klärt die Beratung.
  • Geringes Risiko: das übrige Land, einschliesslich Städten und Touristenorten. Empfohlen ist Mückenschutz.

Leptospirose: Meldung 2026

healthytravel.ch meldete im Mai 2026 eine deutliche Zunahme von Leptospirose in der Dominikanischen Republik: 74 bestätigte Infektionen bis Mitte April 2026 und vier Todesfälle, vor allem in den Provinzen rund um Santo Domingo und Santiago. Als Hauptursache gelten starke Regenfälle und Überschwemmungen; die Erreger gelangen über Wasser oder Schlamm, der mit Rattenurin verunreinigt ist, durch kleine Hautverletzungen in den Körper. Das Risiko für Reisende stuft healthytravel.ch als gering ein. Meiden Sie nach starkem Regen Kontakt mit Hochwasser und Schlamm, vor allem mit offenen Wunden.

All-inclusive in Punta Cana oder unterwegs auf der Insel

Ein Hotelaufenthalt in Punta Cana, Bávaro oder Puerto Plata ist anders zu beurteilen als eine Rundreise ins Landesinnere oder in den Westen an die Grenze zu Haiti. Für alle gilt Mückenschutz, am Tag wegen Dengue und Chikungunya, ab der Dämmerung wegen Malaria (Mückenschutz). Reisedurchfall ist auch in guten Hotels möglich; genug trinken ist das Wichtigste (Reisedurchfall).

Ihre Beratung für die Dominikanische Republik in Burgdorf

Die vollständigen Schweizer Empfehlungen mit Karten und aktuellen Meldungen stehen auf der Länderseite von healthytravel.ch. Welche davon auf Ihre Route, Ihre Reisezeit und Ihre Gesundheit zutreffen, klärt die reisemedizinische Beratung bei traveldoc an der Bahnhofstrasse 8 in Burgdorf, wenige Gehminuten vom Bahnhof. Bringen Sie Ihren Impfausweis und Ihren Reiseplan mit; ideal ist ein Termin zwei Monate vor der Abreise.

Häufige Fragen

Gibt es in Punta Cana Malaria?

Punta Cana gehört laut healthytravel.ch zum Gebiet mit geringem Malariarisiko; empfohlen ist Mückenschutz.

Welche Impfungen brauche ich für die Dominikanische Republik?

Für alle Reisenden nennt healthytravel.ch Hepatitis A, Tollwut und die Basisimpfungen. Je nach Reise kommen Hepatitis B, Typhus und Grippe hinzu.

Braucht man eine Gelbfieberimpfung?

Nur bei Einreise aus bestimmten brasilianischen Bundesstaaten oder aus Venezuela. Bei direkter Anreise aus der Schweiz nicht.

Abreise schon bald?

Auch kurz vor der Reise lohnt sich ein Anruf. Laut healthytravel.ch sind einzelne Impfungen auch kurzfristig noch möglich, und Mückenschutz, Malariaschutz und Reiseapotheke lassen sich in jedem Fall besprechen. Zwei Fristen sollten Sie kennen: Die Gelbfieber-Impfbescheinigung gilt nach den Internationalen Gesundheitsvorschriften erst ab dem 10. Tag nach der Impfung. Für die Tollwutimpfung vor der Reise empfiehlt healthytravel.ch, spätestens vier Wochen vor der Abreise zu beginnen; im Notfall reichen zehn Tage.

Nennen Sie uns am Telefon unter +41 31 381 55 45 oder im Formular gleich Reiseziel und Abreisedatum, dann können wir die Zeit bis zur Abreise gezielt planen. Mehr dazu unter kurzfristige Impfberatung.

Beratungstermin anfragen +41 31 381 55 45

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Hinweis zu dieser Seite

Diese Seite fasst öffentliche Empfehlungen von healthytravel.ch (Expertenkomitee für Reisemedizin EKRM), BAG und WHO zusammen, Stand der Angaben 5. Oktober 2026. Empfehlungen können sich ändern, massgebend ist die jeweils verlinkte Quelle. Die Seite ersetzt keine ärztliche Beratung: Welche Impfungen und Massnahmen für Sie persönlich sinnvoll sind, klärt die reisemedizinische Beratung.

Quellen

Stand: Oktober 2026